Archiv für den Monat Januar 2014

Die einzig ungefälschten Tatsachen über die Masseneinwanderung in der Schweiz

Wieso Masseneinwanderung schon im Kleinen anfängt, aber auch den Grossen keine Angst machen muss

Bild

Masseneinwanderung ist eine reale Bedrohung. Findet Simone Liedtke. Denn sie ist massiv betroffen von unkontrollierter Masseneinwanderung. Und das in ihrem eigenen Heim! Weder Säuberungsaktionen, noch Ausrottungsversuche helfen. Sie kommen unaufhörlich herein – zu Hunderten! Die Ameisen.

Ich muss zugeben, Ameisen sind gut organisiert, fleissig, erzeugen weder Schmutz noch Lärm und sind eigentlich freundliche Wesen. Aber sie sind da, wo sie nicht hingehören. Und deshalb stören sie. Ausserdem bringen sie meinen Haushalt durcheinander. Kaum ist eine Brotkrume unter den Tisch gefallen, kommen sie in Hundertschaften daher und schleppen das Ding gemeinsam weg. Geht gar nicht. Ich bestimme in meiner eigenen Küche immer noch selber, wann und wie die Brotkrumen wegkommen. Wofür bezahle ich denn eine Putzfrau (inkl. Sozialabgaben, natürlich)? Und ausserdem ist mein Fussboden kein Selbstbedienungsladen!

Mal eine Ameise da und dort ginge ja noch, aber kommt mal eine, zieht sie sogleich den ganzen Haufen nach. Strassen voller Ameisen rennen quer durch meine Küche! Denen ist es egal, dass es langsam eng wird, die kennen ja nichts anderes, als in Haufen zu leben. Aber bei mir löst das Stress aus. Und auch bei meiner Katze. Sie ist eine Schweizer Bauernhofkatze und eigentlich nicht zimperlich. Aber seit die Eindringlinge ihr das Trockenfutter wegfressen, hört auch beim Büsi die Toleranz auf. Kaum fällt ein Körnchen vom Fressnapfrand ist es schon in Ameisenhand. Dann wird es abtransportiert, zerlegt und in Kleinstteilen an den ganzen Haufen weitergegeben. Was einst Premium Light Katzenfutter gewesen ist, zieht sich jetzt ein ganzer Haufen Ameisen rein. Gut, ich gebe zu, die Katze ist sowieso zu dick. Sie passt beinahe nicht mehr durchs Katzentürchen. Aber darum geht es gar nicht. ICH kontrolliere das Gewicht meiner Katze! Und sollten meine Katze und ich einmal etwas Katzenfutter abgeben wollen, dann gibt es genügend einheimische Vogelarten, die gerade jetzt im Winter froh um Berücksichtigung sind.

Schlussendlich wäre das alles gar nicht so schlimm, ginge es nur um mich alleine. Aber ich habe kleine Kinder! Die können sich nicht wehren, wenn plötzlich tausende von Ameisen einwandern und alles, was nicht niet- und nagelfest ist, unter ihren Füssen wegtragen. Und es geht jetzt nicht nur um Brotkrumen, sondern um den sicheren Boden, der ihnen unter den Füssen weggezogen wird. Es geht um die Werte, die in diesem Haus gelten und die von den Eindringlingen mit Millionen von Ameisenfüssen getreten werden. Will man an so einem Ort noch Kinder gross ziehen?

Meine kleinen Kinder haben allerdings von nichts eine Ahnung. Sie fürchten sich nicht vor den Ameisen. Sie finden sie lustig. Sie schauen ihnen zu und geben ihnen Namen. „Lug Mami, dä Liam isch wieder da! Ohhh und det isch dä Ben!“ Sie reden mit ihnen und tun so, als würden sie sie verstehen. Ich befürchte sogar, sie füttern sie. Wenn ich die Ameisen in den Staubsauger sauge, gibt es ein riesen Geschrei. Die Kinder verstehen nicht, dass die Ameisen nichts in unserem Haus zu suchen haben. Aber was wissen schon Kinder von Masseneinwanderung?

Nachwort: Vor längerer Zeit habe ich einmal ein Buch gelesen, das hat ein Nobelpreisträger geschrieben. Es beschrieb auf hunderten von Seiten eine 100-jährige Familiengeschichte, in der alle die selben Namen trugen, weil sie sich dauernd untereinander paarten. Am Schluss ging die ganze Sippe ein. Der letzte Nachkomme wurde als Säugling von Ameisen aufgefressen! Das Buch heisst „100 Jahre Einsamkeit“ und ist eines der schrecklichsten Bücher, das ich je gelesen habe. Noch schrecklicher war allerdings die Lektüre des 47-seitigen Argumentariums der Volksinitiative gegen Masseneinwanderung der SVP. Der Titel „100 Jahre Einsamkeit“ würde vorzüglich dazu passen.

Die einzig richtigen Massnahmen im Fall „Carlos“

Warum kuscheln und Justiz unbedingt zusammen gehören.

Katze

Seit ruchbar wurde, dass „Carlos“ für 29’000 Franken thaiboxt, streitet sich die Schweiz, wie mit ihm zu verfahren wäre. Nach reiflicher Prüfung erklärt Simone Liedtke, welche Therapie gar nicht geht, und warum ein Tram für „Carlos“ die einzig richtige Lösung sein könnte.

Der mehrfach verurteilte, jugendliche Straftäter – bekannt unter dem Pseudonym „Carlos“ – hat seine Strafe bereits abgesessen. Den rückfallgefährdeten Mann einfach ohne Therapie auf freien Fuss zu setzen, sah das Jugendstrafrecht jedoch nicht vor. So wurde er für viel Geld einzelbetreut und durfte jeden Tag ins Kickbox-Training. Dann hörten wir von der Sache in der Sendung „Reporter“ (SRF1, 25.8.2013, „Der Jugendanwalt“). Seither sitzt er zu seinem eigenen Schutz. Erst im Gefängnis Limmattal, von wo er drei Monate später in die geschlossene Abteilung des Massnahmezentrums Uitikon versetzt wurde, wo er die Möglichkeit erhält, eine Ausbildung zu machen. Die Kosten sollen sich halbiert haben. Gegen diese Versetzung protestierte „Carlos“ – zusammen mit seinen Eltern – mit einem Hungerstreik, den er allerdings nach drei Tagen beendete. Offenbar war ihm aufgegangen, dass ein Hungerstreik mit Hunger zu tun hat. Ist das Problem „Carlos“ damit gelöst? Oder ist die Hälfte von CHF 29’000 nicht immer noch zu viel für einen wie „Carlos“? Hier die Zusammenfassung unserer Fachexpertise.

Die falschen Massnahmen:

Verlies

Für viele ist klar: so einer gehört weggesperrt. Finde ich prinzipiell auch gut. Dass der dann aber in so einer Therapie-Einrichtung allen die Köpfe einschlägt, finde ich prinzipiell nicht gut. Also ganz weg mit dem. In ein tiefes, dunkles Loch, wo er nie raus darf und man ihm durch eine Luke Essen ins Loch wirft. Für immer. Ein solches Burgverlies habe ich mal gesehen – in der Kyburg war das. Dort hatte es auch eine Folterkammer. Aber so viel ich weiss, machen die jetzt dort auf Museum und gefoltert wurde auch schon lange nicht mehr.

Ausschaffung

Schaffen wir ihn halt aus! Eine Treibjagd wäre schön. Man könnte ihn von einer Horde aufgebrachter Hirschkühe bis über die Grenzen unseres Landes jagen und dann die Tore schliessen. Oder wir setzen ihn in ein Flugzeug nach Nimmerland. Oder nach Mittelerde, zu den Orks. Die fressen ihn gleich zum Apéro. Dann müssten wir nicht extra die Todesstrafe einführen, wie einige Stimmen für Kerle wie „Carlos“ fordern.

Arbeitslager

Wenn wir ihn schon behalten müssen, soll er wenigstens arbeiten für das viele Geld, das er kostet. Müssen wir schliesslich alle. Aber mal abgesehen davon, dass jeder Strafvollzug und jede Therapieeinrichtung extrem viel kostet und das bisschen Wäsche waschen und Möbel schreinern der Insassen etwa so viel Beitrag an die Kosten leistet, wie dieser Artikel an den Weltfrieden, wird sich wohl kaum ein Arbeitgeber finden lassen, der einen ungelernten, gewaltbereiten Straftäter beschäftigen möchte, für den Arbeitsmoral und -Ethik dieselbe Bedeutung haben wie Hungerstreik. Nämlich keine. Kommt mir nur noch Zwangsarbeit im Arbeitslager in den Sinn. Dafür müssten wir ihn allerdings nach China ausschaffen, dann könnte das funktionieren. Aber ob die Chinesen Bock auf unseren „Carlos“ haben?

Die richtigen Massnahmen:

Ich hätte da ein paar andere Methoden vorzuschlagen, die einfacher zu realisieren wären.

Das Hochsicherheits-Tram

Als Ergänzung zum Märlitram und zum Fonduetram, könnte man das Hochsicherheits-Tram lancieren. Ein altes Tram wird gepanzert und hochsicherheitstechnisch umgebaut. Damit fährt dann „Carlos“ zusammen mit ein paar anderen gaaanz bösen Jungs durch Zürich und immer, wenn sie sich an die Gurgel gehen wollen, macht der Tramchauffeur eine Vollbremsung, so dass alle durcheinanderpurzeln. Hat einen erzieherischen Effekt auf „Carlos“ und die bösen Buben und einen Unterhaltungswert für die ganze Bevölkerung. Das könnte sogar zur Touristenattraktion werden! Und kommt uns der Papst einmal besuchen, kann er sein Papamobil zu Hause lassen, denn wir haben ja das Hochsicherheitstram! Die Einsatzmöglichkeiten sind unzählig. Sogar in der Kleinkindererziehung könnte dieses Modell Verwendung finden: Anstatt den lieben Kinderchen mit den alten verstaubten Figuren wie dem Samichlaus oder dem Struwelpeter zu drohen, könnte man endlich mal etwas zeitgemässer mit „Carlos“ und dem Knastwägeli drohen. Als nächstes findet das Thema Eingang in die Kinder-Literatur und beschert uns am Ende sogar den Nobelpreis.

Die „Carlos“-Reality-Show

Ein weiterer erzieherischer Ansatz mit Unterhaltungswert ist die „Carlos“-Reality-Show. „Carlos“ muss wieder nach Hause zu Mutti und Vati. Die Eltern werden ihren Teil an dem ganzen Schlamassel beigetragen haben, sollen sie nun wieder etwas gut machen an der Gesellschaft und Verantwortung übernehmen. „Carlos“ wird mit den Eltern in deren Wohnung eingeschlossen. Überall sind Kameras installiert und nur ein ganz schmales Budget für Lebensmittel steht zur Verfügung. (Da macht dann ein 3-tägiger Hungerstreik auch wirklich Sinn.) Damit die ganze Show ein bisschen knistert, könnte man „Carlos“ auch gleich als den nächsten Bachelor vorstellen – an mangelnder Intelligenz scheint es ihm ja nicht zu fehlen und prominent ist er unterdessen auch. Da lässt sich sicher die eine oder andere Kandidatin finden, die ein paar Tage in der Wohnung verbringen möchte. Das wird ein Strassenfeger! Ein Bambi sollte drinliegen.

Die Grossraum-Anstalt

Geht man nun aber davon aus, dass nicht nur die Eltern, sondern auch die Nachbarschaft, die Schule, die ganze Gesellschaft verantwortlich sind für die Entwicklung eines Kindes, könnte man sich überlegen, ein ganzes Quartier zur Anstalt umzufunktionieren. Vielleicht die Langstrasse oder der Kreis 5. Oder gleich ganz Zürich West. Die Idee ist alt. Kann sich noch jemand an den Film „Die Klapperschlange“ aus dem Jahre 1981 mit Kurt Russel erinnern? Darin wurde ganz Manhatten in ein Hochsicherheitsgefängnis verwandelt. Wer mal drin war, kam nicht mehr raus. Ausser natürlich Kurt Russel. Vielleicht ein kleines bisschen radikal.

Die Kuschel-Therapie

Besinnen wir uns lieber auf die Adventszeit. Denken wir an die humanitäre Schweiz und an die Menschenrechte. Denken wir an den kleinen „Carlos“ in uns allen. Der kleine Junge, das kleine Mädchen, Muttis Liebling, Vatis Stolz. Ein gutes Kind, das lieber mit flauschigen Katzenbabys gekuschelt hat, als seine Klassenkameraden zu verdreschen. Und worauf kommen wir? Genau. In „Carlos’“ Leben gab es keine Katzenbabys zum Kuscheln. Wahrscheinlich gab es gar nichts zum Kuscheln. Darum fordere ich: Katzenbabys in den Strafvollzug! Rumkuscheln statt reinkicken! Weichstreicheln statt hart strafen.

Erschienen Anfang Dezember 2013 auf www.westnetz.ch

Die ewige und einzige Wahrheit über das Wesen von Clubs

Warum Oli Stumms Interview auch in 20 Jahren noch aktuell sein wird.

1400269_10152916026742925_1932451313_o

Ein NZZ-Interview mit Oli Stumm über den Niedergang der Clubs und die gute alte Zeit macht momentan die Runde, und kaum ein Mensch merkt auf Anhieb, dass es sich dabei um ein Interview handelt, das bereits 11 Jahre alt ist. Das Interview ist heute so aktuell, wie es vor 11 Jahren war. Und wird es auch in 20 Jahren noch sein. Denn Clubs wird es immer geben genauso wie die gute alte Zeit.

Der Urheber der ganzen Aufregung ist Thomas Campolongo, Szenen-Veteran und früher bekannt als DJ 69 Pimp, dann – während des Pippilotti Rist Hypes – als DJ Pimpilotti . Auf der Suche nach was ganz Anderem stösst Campolongo auf das elf Jahre alte NZZ-Interview mit Oli Stumm, einem der bekanntesten DJs der Schweiz. Das Interview findet seinen Weg auf facebook, wo es sich vervielfältigt und immer weitere Kreise zieht. Lustig am Interview: Man merkt kaum, dass es elf Jahre alt ist. Das liegt daran, dass Clubs – egal ob sie an der Geroldstrasse oder sonst wo liegen – im Kern alle gleich funktionieren. Das war schon immer so und wird auch in 20 Jahren so sein. Zeit also für die ewige und einzige Wahrheit über das Wesen von Clubs:

Es gibt genau drei Gründe, weshalb man einen Club besucht.

  1. Weil man im Club selber oder im Umfeld von Clubs beschäftigt ist
  2. Weil man der Freund oder die Freundin von jemandem ist, der im Club beschäftigt ist
  3. Weil man poppen will. (Hauptgrund)

Niemand geht nur so aus Spass in einen Club. Um überhaupt in einen Club zu wollen, muss man sich erst einmal einsaufen. Um dann in den Club zu gelangen, muss man ein Geduldspiel auf sich nehmen, das meist mit Warten in der Kälte, Demütigung und/oder Pöbelei zu tun hat. Manchmal gibt’s auch Mord und Totschlag.

Ist man erst mal drinnen, ist es dringend nötig, sich weiter zu besaufen. Und zwar so lange bis Hammer und Amboss im Mittelohr den Steigbügel derart zur Schnecke gemacht haben, dass sich der Hörnerv allmählich taub stellt. Denn vorher lassen sich die 100 Dezibel kaum ertragen, die einem entgegenschlagen. Ausserdem hat man halbwegs nüchtern immer noch sozialen Unfug im Kopf, wie z.B. sich mit seinen Freunden zu unterhalten, die man unbedingt dabei haben wollte, um nicht wie ein verzweifeltes Mauerblümchen alleine in der Ecke rum zu stehen und lauwarmen Wodka in sich zu schütten. Das gäbe ein tragisches Bild ab. Ausserdem braucht man jemanden, der einem die Haare nach hinten hält, wenn man kotzen muss.

Hat man bei einer Unterhaltung auch nur den geringsten Anspruch auf zusammenhängende Sätze mit sinnmachendem Inhalt, ist ein Club dafür nicht geeignet. 3-Wort-Smalltalk geht grad noch. Doch die Motivation seinem Gegenüber immer wieder die gleiche Frage ins Ohr zu brüllen, um als Antwort ein debil lächelndes Nicken zu erhalten, nimmt schnell ab. Im gleichen Mass steigt die Lust auf sechs bis zwölf Drinks. Und irgendwann ist man dann so weit, dass einem alles scheissegal ist. Die Musik ist mit jedem Drink besser geworden und alle Hemmungen sind weggesoffen. Also nichts wie auf die Tanzfläche! Und während man den torkelnden Ausfallschritt in seinen ganz persönlichen Tanzstil verwandelt, kommt man fremden, schwitzenden Körpern näher, als man es ausserhalb des Geschlechtsakts je zulassen würde. Hat man sich dann genügend verausgabt auf der Tanzfläche, ist es Zeit, sich um das Kerngeschäft eines solchen Abends zu kümmern. Das Poppen. Nun gilt es, ein in Frage kommendes Objekt auszumachen, anzumachen und mit ihm abzumachen. Bei letzterem geht es dabei nur noch um Lokalität, Mobilität und Gummis. Wer so weit gekommen ist, macht, dass er schleunigst weg kommt, egal wie geil das Set gerade ist, das gespielt wird.

Wer leer ausgeht, geht weiter aus. Vielleicht spielt im nächsten Club ein toller DJ und man kann ein paar Tage später sagen: „He, Du häsch im Fall total öppis verpasst. Es isch sooo geile Sound gloffe, grad wo Du gange bisch!“

Wirklich erinnern kann man sich am nächsten Tag natürlich nicht. Schon gar nicht an den Sound. Und auch nicht daran, wann man die restlichen 300 Stutz ausgegeben hat. Man kann nur noch ahnen wie. Und das ist gut so. Denn hat man erst den Punkt erreicht, an dem man felsenfest davon überzeugt ist, man könne sich nüchtern saufen, stören Erinnerungen am nächsten Tag nur. Hauptsache man hat diesen Abend einigermassen schadlos überstanden. Körperlich, geistig und sozial. (Also unbedingt Mobile mit der Jacke an der Garderobe abgeben! Die Verlustgefahr verringert sich auf null und man kriegt es nach einer 24 stündigen Karenzfrist wieder, genau dann, wenn man wieder nüchtern genug ist um sich zu erinnern, wo man die Jacke vergessen hat. Dann ist auch die Gefahr des sozialen Selbstmordes mittels alkoholisierter mobiler Kommunikation gebannt.)

Fazit: Die meisten Menschen, die sagen, sie gehen in Clubs, um dort ihre Freunde zu treffen und gute Musik zu hören, lügen. Freunde trifft man im Restaurant, in der Bar, im Kino, zu Hause – irgendwo zwischen 40 und 60 Dezibel. Genauso abwegig ist es, in einen Club zu gehen, einzig um gute Musik zu hören. Die einzigen Gründe, die uns aus unseren freundlichen, sicheren Behausungen hinaus in die dunkle Nacht treiben und hinein in einen dröhnenden, feindlichen Raum voller Schweiss und Spasmen, sind Geld und Sex.

Erschienen am 23. November 2013 auf www.westnetz.ch