Die 10 wichtigsten Regeln für den erfolgreichen Seitensprung.

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Denn am Anfang ist alles schön und leicht…

Männer gehen fremd. Aus verschiedenen Gründen. (Frauen auch, aber ich möchte mich hier aussschliesslich den Männern widmen). Meistens geht es dabei um ein „anderes“ Gefühl. Eines, das man in der aktuellen Beziehung nicht abrufen kann ohne selber über die Bücher gehen zu müssen. Oder man hat es im Laufe der Jahre verloren und weiss nicht mehr wo. Vielleicht kann man gar nicht genau sagen, was es ist, das einem fehlt. Ist es das Gefühl, wahrgenommen und begehrt zu werden, das Gefühl, geschätzt und gebraucht zu werden oder einfach das Gefühl, wiedermal verliebt zu sein? Egal. Die Leere muss gefüllt werden. Sei es durch junge Haut und pralle Möpse oder einfach durch einen anderen Menschen, der sich wunderbarerweise für einem interessiert, der zuhört und beim Orgasmus schreit. In den seltensten Fällen geht es nur um Sex. Und irgendwann geht es sogar plötzlich um Liebe, obwohl man das so gar nicht geplant hatte. Das ist dann genau der richtige Augenblick, um das Weite zu suchen. Denn um was es bei einem Seitensprung nie gehen darf, AUF GAR KEINEN FALL, ist, das alte Leben hinzuschmeissen, um ein neues Leben mit der „anderen“ Frau zu beginnen, die sich nach ein paar Monaten Zusammenleben als nicht genügend „anders“ entpuppt, um die wiederkehrende Leere zu füllen. Zu der inneren Leere gesellt sich dann auch noch die materielle Leere, weil man für den gefühlten Rest des Lebens Alimente zahlen muss für die Kinder, die man nicht mehr aufwachsen sieht und die Ex-Frau, die es sich zusammen mit den Kindern im eigenen Haus gemütlich gemacht hat, während man selber in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung schmort, da es nach Abzug der Anwaltskosten und Alimente für mehr nicht mehr reicht. Nein, so weit darf es bei einem Seitensprung auf keinen Fall kommen, da sind wir uns einig. Und trotzdem führt er oft genau dorthin. Das kann jedoch vermieden werden, indem man die folgenden 10 Regeln befolgt:

  1. Akquisation: Im nächsten Umfeld der eigenen Frau suchen. Die Schwester, die beste Freundin, die Mutter. Je näher desto besser. Darauf kommt sie nie. Zweite Wahl ist jemand, der in einem Abhängigkeitsverhältnis zu einem steht: Die Nanny, die Assistentin, eine Schülerin. Abhängigkeit schafft Verschwiegenheit.
  2. Budget: Nach jedem Treffen mit der „anderen“ Frau eine Aufmerksamkeit für die Ehefrau mit nach Hause bringen. Blumen, Parfum, Schmuck. Nicht knausern! Das liefert die Erklärung für die enormen Ausgaben der letzten Zeit.
  3. Location: Für Treffen mit der Geliebten im selben Hotel oder Restaurant buchen, in dem man auch mit der Ehefrau öfter gesehen wird. Das erleichtert die private Spesenabrechnung und man kann sich zur Not mit Verwechslung rausreden.
  4. Sicherheit: Auf keinen Fall Kondome verwenden beim Fremdgehen. Findet die Ehefrau die Dinger – was sehr schnell passieren kann – ist man geliefert.
  5. Gesundheit: Keinen Geschlechtsverkehr mit der eigenen Frau während die Affäre läuft, besser noch eine 2 monatige Karenzfrist nach dem Schlussmachen einhalten. Fängt man sich was ein und steckt sie an, kommt alles aus. Zu Hause Impotenz vortäuschen, damit kommt man lange durch und es erklärt auch „andere“ Unstimmigkeiten.
  6. Infrastruktur: Mobile und Computer weiterhin herumliegen lassen. Es würde auffallen, wenn man plötzlich alles wegräumte. Ausserdem kennt sich die Ehefrau sowieso nicht aus in der Bedienung von technischen Geräten.
  7. Transparenz: So viele Freunde wie möglich über die Affäre informieren. Transparenz schafft Vertrauen und Goodwill.
  8. Kommunikation: Ist die Affäre unbemerkt zu Ende gegangen und plagt einem das schlechte Gewissen: sofort alles beichten! Dabei kein Detail auslassen. Ist die Ehefrau nicht begeistert über Ehrlichkeit und Offenheit, die Schuld der Ehefrau geben, indem man sie fett, kalt und frustriert nennt.
  9. Politik: Kommt die Sache raus, rigoros alles abstreiten. Bestehen Beweise, die Schuld der Ehefrau geben, indem man sie fett, kalt und frustriert nennt.
  10. Konkurs: Lenkt sie nicht ein und will die Scheidung, weinen, winseln und flehen. Zwischendurch unbedingt die Konten sperren lassen und den Job künden.

Sollte hier ein geschätzter Leser mit dem Vorhaben „Fremdgehen“ liebäugeln, täte er gut daran sich vorher zu überlegen, ob er zur Einhaltung dieser 10 Regeln fähig ist. Falls nicht, sollte er es besser bleiben lassen. Denn am Anfang ist alles schön und leicht, doch am Ende einer jeden Geschichte steht immer der Schluss. Und nichts wird jemals wieder so sein, wie es vorher war.

PS: Therapeuten sind übrigens günstiger als Anwälte.

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